Thailand - Exotik und Erholung

Blick über Bangkok
Blick über Bangkok

Im Jahr 2008 ging es im September nach Thailand. Wir waren auf der Suche nach einer Reise, die Natur und Inselfeeling vereint. Wir entschieden uns dazu ein paar Tage auf dem Festland herumzureisen und einen Badeaufenthalt in Ko Samui einzulegen.

 

Wir wollten gern das Land mit seinen Kulturhighlights kennenlernen und die prächtigen Tempel besichtigen. Wir buchten über Meier's Weltreisen eine 4-tägige Rundreise ab Bangkok.

 

 

Dort wurden wir erstmal 2 Nächte im Hotel Prince Palace einquartiert. Wir erholten uns von der langen Anreise am Pool und genossen den Ausblick von der Dachterrasse auf Bangkok. Das Hotel hat eine perfekte Lage um zur Shopping Mall und zu Restaurants zu gelangen. Bestandteil unserer Rundreise waren Ausflüge zum Blumenmarkt und Nachtmarkt. Diese Stadt sprüht vor Lebendigkeit und quirrligem Chaos. An jeder Ecke warten andere Gerüche und außergewöhnliche Speisen. Für uns Europäer ein krasser Gegensatz zur Heimat.

 

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht das ganze exotische Obst in übergroßen Dimensionen und die Blumenpracht zu begutachten. Auf dem Nachtmarkt gibt es natürlich auch alles was das Plagiatherz begehrt.

 


Am nächsten Tag standen die bekannten Tempel in Bangkok auf dem Programm: der Wat Phra Kaew (Smaragd-Buddha Tempel), der sich im Königspalast befindet, der Wat Traimit (Goldener Buddha Tempel) und der Wat Po (Liegender Buddha Tempel). 

 

Der Königspalast ist eine sehr beeindruckende Anlage. Die Gebäude mit den detailreichen Verzierungen und die Bauweise sind sehr sehenswert. Außerdem kommt man in den Genuss von schönen bunten Tüchern, die als Schultertuch oder Rock getragen werden müssen, wenn man sich nicht an die Kleiderordnung hält. Allein das ist schon einen Besuch und ein Erinnerungsfoto wert. 

 

Schwimmende Märkte
Schwimmende Märkte

 

Am Nachmittag setzten wir unsere Reise fort zu den Schwimmenden Märkten von Damnoen Saduak.

Man erreicht sie, wenn man mit dem Longtail Boot dorthin fährt. Es ist eine DER großen Touristenattraktionen. Allerdings erinnert auch das eher an ein großes Souvenir Shopping. Von den kleinen Booten kann man das ganze heimische Obst und Gemüse kaufen. Dies ist also der perfekte Zeitpunkt um die berühmte Durian - Stinkfrucht zu testen. Sie sieht aus wie eine überdimensionale Kastanie. Beim Geschmack dieser Frucht scheiden sich die Geister. Einige schätzen den vielseitigen Geschmack, andere fühlen sich davon einfach nur abgestoßen.

 


Am nächsten Tag stand die Provinz Kanchanaburi auf dem Programm.

Wir legten einen Stop auf einer Orchideenfarm ein. Dort erfuhren wir sehr viele spannende Details zur Züchtung dieser Schönheiten. Außerdem konnten wir an einer Kokosnusspalme den Kokosblütenzucker ernten. Und natürlich darf der obligatorische Halt bei einer Teakholz Fabrik nicht fehlen. Wir testeten alle Sitzgelegenheiten und fühlten uns wie bei Fred Feuerstein zu Hause. Es ist wirklich beeindruckend, was aus diesem Holz hergestellt werden kann. Selbst ganz filigrane Details in Möbeln und Wandbildern werden umgesetzt. 

  

Nachmittags kamen wir an der berühmten River Kwai-Brücke an, auf der wir kurz entlang spazierten. Sie spielte im 2. Weltkrieg eine wichtige Rolle und erlangte ihren Ruhm durch einen Roman und den gleichnamigen Film "Die Brücke am Kwai". Anschließend ging es mit der „Todeseisenbahn“ weiter, auf der Strecke, die während des Zweiten Weltkrieges von Kriegsgefangenen erbaut wurde.

 

Wir übernachteten im River Kwai Village Hotel. Es ist sehr einfach und mitten im Grün gelegen. Mit meiner heutigen Reiseerfahrung würde ich die Rundreise komplett selbst planen und auf eine der sehr ansprechenden Unterkünfte zurückgreifen, die es in dieser Region gibt.

 

 


Tempel Wat Phra Si Sanpet
Tempel Wat Phra Si Sanpet

Nach dem Frühstück hielten wir auf dem Weg nach Ayutthaya beim Saiyok Elephant Park. Dort konnten wir zum ersten Mal in unserem Leben auf Elefanten reiten und sie aus nächster Nähe beobachten. Sie badeten und spielten und spazierten mit uns gemeinsam durch den Dschungel. Es war ein tolles Erlebnis.

 

Ein weiteres Highlight war die Wat Phra Si Sanpet Tempelanlage im alten Ayutthaya, der ehemaligen Hauptstadt Siams. Noch heute erinnern die Ruinen dieser beeindruckenden Stadt an das einstige Zentrum des Königreichs. Die Bauweise ist wirklich eindrucksvoll. Außerdem besuchten wir den Wat Yai Chaya Mongkol.

 

 

Dann fehlte nur noch die königliche Sommerresidenz Bang Pa-In. Damit hatten wir dann unser Soll an Tempeln erfüllt. Der Palast liegt in einer wunderschönen Gartenanlage, die man zu Fuß erkunden kann.  Mein Highlight waren hier natürlich die Schildkröten und die Warane, die im See lebten. Dieses architektonische Meisterstück verbindet thailändische, europäische und chinesische Stilelemente miteinander. Ein wahres Juwel sind der mitten im See stehende Königliche Pavillon sowie die aus Hecken geschnittenen Tiere. Zurück in Bangkok verbrachten wir noch eine Nacht im Prince Palace Hotel bevor wie die Reise nach Ko Samui antraten.


Dann mal auf ins Paradies. Denn genau das wartete auf uns nur 1 Flugstunde von Bangkok entfernt. Ich hatte das Peace Resort am Bophut Strand gebucht. Fernab vom überfüllten Trubel in Chaweng, Ko Samui's Hauptstadt. Wir hatten einen tollen Bungalow im Garten. Der Strand dort ist sehr schön und nicht überlaufen. Der Nachbarstrand Mae Nam ist noch einsamer und zu Fuss sehr schnell zu erreichen. Wir nutzen die Tage zum Erholen und Baden. Am Strand gab es täglich Papayasalat, gegrillte Maiskolben und Massagen von Einheimischen Verkäufern zu erwerben. Wir fühlten uns rundum glücklich. Das Essen im Hotel war auch sehr gut.

Einen Tag nutzen wir, um mit dem Mietwagen die Insel zu erkunden. Auf dem Programm standen der Grandmother und Grandfather Felsen, der traumhafte Magic Buddah Garden auf dem Berg Khao Pom, der Ko Samui Zoo, einige Wasserfälle und Aussichtspunkte.

 

 

Der Secret Buddha Garden liegt versteckt in den Bergen im Inneren Koh Samuis  Im Garten befindet sich eine ungewöhnliche Sammlung von Statuen inmitten üppigen tropischen Regenwaldes. Der Secret Buddha Garden ist kühl und friedlich und das Gelände ist durch dichten Dschungel vor der Sonne geschützt. 

 

 

Ein letztes Highlight sollte auf unserer Reise nicht fehlen, der Ang Thong Marine Nationalpark.

Wir fuhren mit dem Schnellboot zum Inselarchipel und erkundeten an Land mehrere Inseln. Der Park war zum Glück nicht sehr überlaufen. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die "Grüne Lagune" auf der Insel Koh Mae Ko – ein durch unterirdische Kanäle mit dem Meer verbundener Salzwassersee. Vom Aussichtspunkt auf Ko Mae Ko hat man einen fantastischen Blick über den westlichen Teil des Ang Thong Marine Parks, der bei gutem Wetter bis nach Koh Samui oder Koh Phangan reicht.

An einem der Strände nahmen wir unser Mittagessen mit unterschiedlichen thailändischen Spezialitäten ein. Die süßen kleinen Affen leisteten uns dabei Gesellschaft. Und so konnten wir den Nachmittag am wunderschönen Strand mit Blick auf die bizarren Felsformationen ausklingen lassen. Natürlich mit einer Trinkkokosnuss in der Hand ;0)

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