Westcoast USA - die Nationalpark Route

Scenic View Drive Page
Scenic View Drive Page

Wieder einmal erforderte eine Reise vorab eine sehr detaillierte Reiseplanung. Wir planten 2 Wochen für den kompletten Trip ein, was ein recht straffes Programm werden sollte. Da die meisten Reiseveranstalter immer einen Teil auslassen, den ich gern sehen möchte, oder sich zu lange an für mich uninteressanten Punkten aufhalten, habe ich wieder selbst alle Bausteine einzeln rausgesucht und gebucht. Schwierig dabei war die Abschätzung der Entfernungen und des Zeitaufwandes um von A nach B zu gelangen.

 

Für uns hat es bis zum Ende wieder super gepasst aber wir haben natürlich auch stundenlange Fahrtzeiten auf uns genommen und wieder viel in kurzer Zeit sehen wollen. Wer also mehr relaxen und entspannen möchte, sollte evtl. an der ein oder anderen Stelle noch eine weitere Übernachtung einplanen. Unsere Entspannung erwartete uns dann auf Hawaii.

 

 

Reiseroute Westküste USA
Reiseroute Westküste USA

Über 4.000 km in 14 Tagen

A - Los Angeles

B - Grand Canyon

C- Page, Lake Powell

D - Moab

E- Canyonlands NP

F - Arches NP

G - Bryce Canyon

H - Zion NP

I - Las Vegas

J - Death Valley

K - Bishop

L - Mono Lake

M - Yosemithe NP

N - Tenaya Lodge

O - San Francisco



Blick über LA
Blick über LA

A)

Unsere erste Etappe war Los Angeles. Dort kamen wir am frühen Abend an und holten useren Mietwagen ab, den wir 2 Wochen lang bis zur Abgabestation in Oakland gebucht hatten. Wir buchten unseren Hawaiiflug ab Oakland, da es von dort billiger war als von San Francisco.

 

Der Weg führte uns im Sonnenuntergang direkt zum Andaz Hotel in West Hollywood.

 

Der Empfang war sehr zuvorkommend, persönlich und freundlich. Das Hotelpersonal nahm sich viel Zeit um mit uns unsere Restaurantwünsche oder Auflugsziele zu besprechen und Reservierungen vorzunehmen. Um die Restaurants hatte ich mich vorab in Deutschland schon gekümmert, da ich einige besondere Wünsche hatte ;0)

 

Aber für den nächsten Morgen buchten wir erst mal eine VIP Bustour durch LA und Beverly Hills beim Anbieter LA City Tours mit Abholung direkt am Hotel.

 

Die Zimmer vom Hotel waren sehr hübsch, am Morgen gab es kostenfreie Getränke und kleine Gebäckteilchen. Der Blick über LA von unserem Zimmer war super, da wir direkt auf die etwas entfernt gelegenen Wolkenkratzer von Downtown LA schauen konnten. Auf dem Dach lädt ein schöner Pool zum Abkühlen ein. Internet war auf der kompletten Reise, in jedem Hotel kostenfrei. Was man bedenken sollte ist, dass das Parken in den großen Städten ca. 30 $ am Tag kostet. Die Lage vom Hotel ist auch super, da man viele Restaurants und Bars in direkter Umgebung hat. Es liegt genau zwischen Hollywood, Beverly Hills und Rodeo Drive. Und das berühmte Chateau Marmont befindet sich in direkter Nachbarschaft.

 

Noch am Ankuftsabend besuchten wir das Restaurant von Eva Langoria - Beso. Es ist knapp 3 Meilen vom Hotel enfernt und sehr unkompliziert mit dem Auto oder Taxi zu erreichen. Reservierungen kann man ganz einfach über das Reservierungstool auf der Homepage vornehmen.

 

Umzingelt von aufgebrezeltem Publikum in High Heels und Disignerrobe, nahmen wir unseren Platz im modernen, schicken Restuarant ein. Für uns gab es die Chicken Enchiladas und die Guacamole nach Eva's Rezept mit Tortilla Chips. Alles in Allem sehr lecker.

Es handelt sich hierbei um ein ganz normales Restaurant, es ist also nicht zu gehoben. Es fällt einem nur schnell auf, dass man sich in einer Stadt wie Los Angeles - dem Paradies für Filmstars und Sternchen - etwas anders kleidet um aufzufallen. 

Hollywood Sign
Hollywood Sign

 

Am nächsten Morgen wurden wir direkt am Hotel abgeholt und traten unsere Bus Tour an. Sie startet beim Chinese Theater und dem Walk of Fame. Wir hatten dort schon gute 15 Minuten um die Umgebung zu erkunden. Die Sterne auf dem Boden sind aber nicht so spektakulär wie man sie sich vorstellt. Tagsüber vermisst man sowieso den ganzen Hollywood Glamour. Der Hollywood Boulevard wirkt eher wie eine Touristenmeile, weder sonderlich schön noch sauber.

 

Weiter ging es dann zu einigen berühmten Filmschauplätzen wie dem Capitol Records Gebäude (Hancock), dem Pretty Woman Haus und einst bekannten Hotels.

 

Was jeder sehen will, der LA besucht, sind die Häuser der Stars. Natürlich kann einem der Fahrer viel erzählen, so lange man George Clooney nicht dabei beobachtet wie er höchstpersönlich im Morgenmantel seine Post reinholt, aber man merkt schnell, dass das für die Fahrer tatsächlich eine Leidenschaft ist. Sie freuen sich über jeden neuen Hinweis bzgl. dem Zuwachs in der Nachbarschaft, sie beobachten jedes vorbeifahrende Auto ganz genau, um durch die getönten Scheiben einen Blick auf die Stars zu erhaschen. Sie haben ein großes Netzwerk und tauschen sich alle untereinander aus. Man fühlt sich fast als wäre man mit den Paparazzis auf Tour.

 

Es geht dann also den Molholland Drive entlang, durch die Hollywood Hills. Dort wird ein Zwischenstopp eingelegt um die Skyline von LA und das Hollywood Zeichen zu bestaunen.

Man fährt an Häusern von Charlize Theron, Quentin Tarantino, Justin Timberlake & Jessica Biel und Fergie vorbei und versucht einen Blick auf die gut geschützten Luxusanwesen zu erhaschen. Weiter geht es dann nach Berverly Hills, wo man z.B. das Haus der Kardashian's passiert.

 

Im Anschluss wird noch Halt am Rodeo Drive gemacht, wo man sich an den Schaufenstern der Designerläden die Nase platt drücken kann. Die ganze Tour macht schon echt Spaß, wenn man einen witzigen Fahrer hat, der viele spannende Details zu berichten weiß. Wer aber nicht genau wissen möchte, wem wleches Haus gehört, kann einfach selbst mit dem Auto die Gegend erkunden.

Nachtisch im The Yvi's
Nachtisch im The Yvi's

Zum Mittagessen hatte ich einen Tisch im sehr beliebten und berühmten The Ivy's Restaurant reserviert. Es soll da wohl recht häufig zu Starsichtungen kommen. Im Internet kann man überall nur lesen wie schwer es ist einen Platz zu bekommen, ich habe einfach wieder online reserviert.

 

Einen Star haben wir nicht gesehen, aber dafür hervorragend gegessen, auch wenn es recht teuer war. Aber das Essen war spitzenklasse und unser Dessert der Wahnsinn - Bananen Split!

Sonnenuntergang Venice Beach
Sonnenuntergang Venice Beach

Frisch gestärkt fuhren wir im Anschluss nach Santa Monica um den breiten Strand zu besichtigen. Wir liefen bis zum Vergnügungspier und machten zwischendurch ein Nickerchen am Strand in der Sonne.

 

Abendessen wollten wir in der Cheesecake Factory in der Marina del Rey aber leider war es dort sehr voll. Also schauten wir uns nur den Sonnenuntergang am Venice Beach an und fuhren wieder zu unserem Hotel.

 

Direkt neben dem Hotel befindet sich eine Kneipe namens Saddle Ranch, die auch schon als Filmkulisse in der Serie Desperate Housewifes diente. Wir haben dort fantastische Nachos mit BBQ Chicken gegessen!


B)

Am nächsten Tag fuhren wir knapp 500 Meilen zum Grand Canyon. Wir brauchten für die gesamte Strecke ca. 8 Stunden und legten ab und an Pausen zum Tanken und Essen ein.

 

Übernachtet haben wir in der Red Feather Lodge in Tusayan, einem vorgelagerten Ort des Grand Canyon's. Die Zimmer waren einfach aber für eine Übernachtung ok. Wir sind gleich noch am ersten Abend zum Grand Canyon gefahren um den Sonnenuntergang zu sehen. Achtung: man müsste mehrfach Eintritt zahlen, wenn man von Tusayan in den Park fährt. Die Jahreskarte für die Nationalparks lohnt sich also!

 

Der erste und einzige Blick auf den Grand Canyon war atemberaubend! Viel größer und beeindruckender als ich erwartet hatte. Leider hatten wir das Pech, dass schon Sekunden danach alles von dicken Wolken und Nebel verdeckt war. Auch am nächsten Tag hatten wir richtig schlechtes Wetter und viel Nebel. Mit Sonnenlicht stelle ich mir die Farben der Felsformationen noch viel eindrucksvoller vor. Doch es war auch schon so ein Highlight.

 

Im Grand Canyon NP fahren kostenlose Shuttle Busse, die an jedem Aussichtspunkt halten. Das macht den Besuch wirklich einfach, da man nichts verpassen kann. Es wird auch an allen Unterkünften und Lodges im Park gehalten.

 

Die Route Richtung Osten zum Desert View Point (East Rim Drive) sind wir dann selbst mit dem Auto gefahren. Unser Weg führte uns vom Ostausgang des Grand Canyon weiter nach Page. Kurz nach dem Grand Canyon NP kommt man aber noch zu einem Aussichtspunkt, bei dem wir noch Halt machten. Es bot sich ein beeindruckender Blick auf den Colorado River.

 

C)

Nach Page mussten wir einen Umweg über die 160 und 98 fahren, da der Highway 89 aufgrund von starken Regenfällen eingestürzt und gesperrt war. Unser Hotel war das Holiday Inn Express Page - Lake Powell.


Am nächsten Morgen fuhren wir zum Antelope Canyon im Nawarro Indianer Reserwat. Es gibt dort zwei verschiedene Canyons: den Upper und den Lower Canyon. Der breitere und bekanntere von beiden ist der Upper Antelope Canyon. Er ist von Touristen stark frequentiert. Das Ticket für eine 1-stündige Tour kostet 20$ pro Person. Um die Mittagszeit zahlt man sogar 40$, da die Chance für direkt einfallende Sonnenstrahlen, die bei Fotografen sehr beliebt sind, höher ist.

 

Wir kauften uns dort ein Ticket für die 14 Uhr Tour und nutzten die Wartezeit um zum Horseshoe Bend zu fahren, einer Schlaufe des Colorado Rivers, die nicht weit entfernt ist und ein unglaubliches Fotomotiv darstellt.

 

Die Tour durch den Antelope Canyon ist wirklich spektakulär und die rot leuchtenden Felsformen fordern zum Fotografieren auf. Allerdings ist der Canyon auch sehr überlaufen.

 

Wir fuhren danach noch zum Monument Valley, was wir leider nur mit viel Regen und grauem Himmel betrachten konnten. Es ist trotzdem erstaunlich, wie man stundenlang durch das weite Land fährt und auf einmal tun sich direkt vor einem solch gigantische Felsformationen auf...

 

Horseshoe Bend

Monument Valley
Monument Valley

D)

Vom Monument Valley aus fuhren wir nochmal 150 Meilen (ca. 3 Stunden) nach Moab. Dort verbrachten wir 2 Nächte im Best Western Plus Canyonlands Inn. Spät am Abend besuchten wir das Restaurant Pasta Jay's direkt neben unserem Hotel, da alle anderen schon geschlossen waren.

 

E)

Am nächsten Tag fuhren wir in den naheliegenden Canyonlands National Park. Wir verbrachten den ganzen Vormittag dort. Wie in jedem Park erhält man am Eingang ausführliche Informationen zum Park und allen Routen sowie Aussichtspunkten. Wir fuhren wieder alle Punkte ab und konnten ein paar sehr schöne Fotos dort machen. Das sehr berühmte Mesa Arch findet man in diesem Park. Wenn man Geduld hat kann man sogar ein Foto ohne fremde Leute darauf schiessen ;0) Die tiefen Schluchten und Aussichten in dem Park waren wirklich ein Highlight für uns.

 

F)

Am Nachmittag besuchten wir den Arches Nationalpark, in dem es nur von Felsbrücken wimmelt. Auch hier gibt es wieder tolle Wanderwege und viel zu entdecken. Man sollte nie vergessen ausreichend Wasser und Sonnenschutz bei sich zu haben.

 

Abends ging es dann noch in die Brauerei "Moab Brewery". Dort war es wirklich sehr voll und das Essen war super.


G)

Am nächsten Morgen ging unsere Reise weiter zum knapp 4 Stunden entfernten Bryce Canyon Nationalpark. Dort fuhren wir mit dem Auto alle Aussichtspunkte ab, hatten aber durch die lange Anfahrt keine Zeit für Wanderungen. Was wir aber nicht als schlimm empfanden, da wir wussten, was uns bald im Zion Nationalpark erwarten würde. Trotzdem sind die roten Felsformationen im Park wirklich beeindruckend. Es ist überhaupt Wahnsinn wie unterscheidlich die ganzen Nationalparks sind und was die Natur so alles entstehen ließ.

 

Übernachtet haben wir wieder in einem Best Western Plus Hotel nur wenige Kilometer vom Parkeingang entfernt. In dem kleinen Vorort gibt es eine Menge Unterkünfte und Restaurants. Abends werden Shows mit Buffet angeboten. Da muss man sich aber rechtzeitig um eine Reservierung kümmern, da wirklich viele Menschen am Abend die Restaurants stürmen.

 

Wir haben uns im Hotel wieder einen Restaurant Guide geben lassen und haben das Restaurant Foster's Family Steak House etwas außerhalb gewählt. Es ist wie eine Art Diner und es gibt zu jeder Hauptspeise Suppe und Salat. Das Essen war wirklich gut.


Zion Narrows
Zion Narrows

H)

Am nächsten Tag ging es zum von mir lang ersehnten Zion Nationalpark. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Dort nutzten wir wieder den Bus um alle Wanderwege und Aussichtspunkte abzuklappern. Als erstes sind wir zu den Emerald Pools gewandert. Die Strecke ist nicht lang, nur die Hitze kann es etwas schwierig machen. Außerdem sind wir den Angels Landing Wanderweg gelaufen. Der Aufstieg ist wirklich anstrengend, da es sehr steil nach oben geht. Über viele Treppen und Serpentinen gelangt man irgendwann nur noch an einen unbefestigten Pfad, der sich an der Steilwand entlang hangelt. Der Pfad ist nicht ungefährlich und es gab auch schon einige die dabei abgestürzt und ihr Leben gelassen haben. Der Weg hin und zurück dauert ca. 3-4 Stunden. Der Ausblick den man von ganz oben hat ist dafür überwältigend.

 

Am nächsten Tag haben wir die Wanderung durch die Zion Narrows auf uns genommen. Die Wanderung führt direkt durchs Wasser dem Fluss entlang stromaufwärts. Hinter jeder Flussbiegung warten neue faszinierende Aussichten auf die Felsschluchten und schöne Landschaft. Das hat wirklich richtig viel Spaß gemacht. Je nach Wetter kann es aber sein dass man hüfthoch im Wasser steht und ggf. sogar schwimmen muss. Man kann je nach Belieben umkehren und den Rückweg antreten.

 

Übernachtet haben wir in Springdale, einem wirklich schönen Touristenort in der Nähe des Parks. Hier gibt es zahlreiche Unterkünfte und Restaurants. Unser Hotel war das Best Western Zion Park Inn. Frühstück gab es im Nachbar Restaurant Switchback in Buffet Form. Auch abends haben wir super im Jack's Sports Grill gegessen, der Burger dort ist uns wirklich in Erinnerung geblieben.

 


I)

Weiter ging es am Nachmittag zur Wüstenmetropole Las Vegas. Nach all der ruhigen Natur die wir in den letzten Tagen gesehen hatten, war Las Vegas einfach die absolute Reizüberflutung. Wir versuchten die Einfahrt zum Mirage Hotel im Feierabendverkehr  zu erreichen. Schon in der Lobby des Hotels weiß man gar nicht wo man zuerst hinschauen soll. Wir checkten erstmal ein und schnauften kurz im Zimmer durch. Am Abend hatten wir Tickets für die Cirque de Soleil Show "Zarkana" gekauft. Wir entschlossen uns im Aria Hotel essen zu gehen, da dort auch die Show stattfand. Das Buffetessen ist relativ preisintensiv, jedoch ist die Auswahl wirklich riesig. Das Hotel wollten wir eigentlich auch erst für die Übernachtungen buchen aber es war bereits ausgebucht. Ich glaube man kann bei keinem der Hotels am Strip etwas falsch machen. Die Show war super und viele der Kunststücke hat man wirklich noch nie gesehen.

 

Danach bahnten wir uns den Weg zurück durch die Massen. Es ist wirklich unglaublich überfüllt in Las Vegas, was es sehr anstrengend macht. Ich habe etwas den Glamour vermisst und mich viel mehr wie am Ballermann oder Spring Break gefühlt. Es ist eine große Sauf- und Partymeile. Wir schauten uns die Wasserfontänen Show am Bellagio an und schlenderten anschließend durch unser Hotel. Schon allein in einem Hotel kann man mehrere Tage verbringen. Am nächsten Tag tankten wir etwas Sonne an unserem Pool und besuchten den Secret Garden von Siegfired und Roy in unserem Hotel. Dort kann man die weißen Löwen und Tiger bestaunen und die Delfine beobachten.

 

Den Nachmittag verbrachten wir im Premium Outlet South. Dort konnten wir richtig gut einkaufen und viele Schnäppchen mitnehmen. Es gab viele Aktionsangebote und so packten wir unser Auto voll mit Tüten ;0)


J)

Am nächsten Tag schossen wir noch ein Foto vorm bekannten Las Vegas Schild und traten unsere Reise zum Death Valley an. Dort machten wir Halt an der Badwater Salzwüste. Obwohl es schon spät am Nachmittag war und wir bis zum Sonnenuntergang blieben, herrschten extrem heisse Temperaturen. Unsere Gesichter waren nach wenigen Minuten außerhalb des Autos feuerrot. Man möchte sich nicht vorstellen mitten im Death Valley eine Autopanne zu haben.

 

K)

Wir mussten noch ein ganzes Stück weiter fahren bis nach Bishop, das war unsere letzte Übernachtung vorm Yosemite National Park. Es dauerte ca. 3 weitere Stunden in der Dunkelheit bis wir das Hotel Holiday Inn Express erreichten. Unterwegs haben wir sehr viel Wild auf der Fahrbahn gesehen und so waren wir doch sehr froh, als wir endlich unser Ziel erreichten und ins Bett fielen.


Mono Lake
Mono Lake

L)

Am Morgen fuhren wir Richtung Yosemite National Park. Wir legten einen kurzen Halt am Mono Lake ein. Im Visitor Center haben wir einige interessante Informationen zum See bekommen.

 

M)

Bereits die Fahrt durch den Park ist super. So schöne abwechslungsreiche Landschaften und Aussichtspunkte. Der Park war wieder ganz anders als alle anderen. Man erwartet hinter jedem Baum einen Bären ;0)

 

Leider haben wir trotzdem noch die ein oder anderen Überreste von den Waldbränden gesehen, ab und zu konnten wir die Rauchschwaden sehen.

 

Wir hielten am großen See Hetch Hetchy und fuhren zum Glacier Point von dem aus man ins Yosemite Valley schauen kann. Ein spektakulärer Blick! Mit etwas Glück sind die Wasserfälle prall gefüllt mit Wasser und stürzen in die Tiefe.

Blick vom Glacier Point
Mariposa Grove
Mariposa Grove

Am nächsten Tag besuchten wir die Mariposa Grove und wanderten zwischen den riesigen Sequoia Bäumen entlang. Viele Wanderwege sorgen dafür, dass man die unberührte Natur in kompletter Ruhe geniessen und in sich aufsaugen kann. An jeder Ecke hört man andere Tiere und kann die Natur beobachten.

 

Nach dem Mittag fuhren wir ins Yosemite Valley und parkten dort unser Auto, um mit dem Bus durchs Valley zu fahren. Wir entschieden uns für den Wanderweg zum Mirror Lake, allerdings war der See komplett wasserarm. Auch die Wasserfälle waren alle ausgetrocknet. Trotzdem ist das Yosemite Valley ein perfekter Ort für Fotos. Die Landschaft erinnert an kitschige Ölgemälde und mit etwas Glück kann man Rehe auf den großen Lichtungen sehen. Das Yosemite Valley ist allerdings auch relativ überlaufen. Wir fanden es etwas unsauber und abgewohnt. Auch das Angebot an Restaurants bzw. Kiosks ist nicht besonders gut. Wir waren sehr froh, dass wir nicht dort übernachten mussten. Allerdings bezieht sich das nicht auf die Natur dort sondern nur auf die Campingplätze und sanitären Einrichtungen.

 

N)

Unsere Unterkunft befand sich am südlichen  Ausgang im Fish Camp. Die Tenaya Lodge war wirklich sehr schön, liegt allerdings etwas ungünstig, da man immer wieder durch den kompletten Park fahren muss um sie zu erreichen.

 


O)

Nach dem Yosemite National Park wartete noch die Stadt San Francisco auf uns.

 

Wir ließen also all die unberührte Natur hinter uns und machten uns auf in die Großstadt. Wir wohnten im Hotel Grand Hyatt in der Stockton Street. Das war der optimale Ausgangpunkt um China Town zu erkunden. Auch zum Fisherman's Wharf und zum Peer 39 konnten wir bequem zu Fuss gehen.

 

Unterwegs kann man die ganzen steilen Straßen und die alte Cable Car bewundern. Das Peer 39 ist ein regelrechter Touristenmagnet mit vielen Restaurants und Geschäften. Highlight sind dort die faulen Seelöwen, die sich den ganzen Tag in der Sonne räkeln. Wir waren im Mangos Taqueria & Cantina zum Abendessen, was wirklich sehr lecker war.

 

Am nächsten Tag fuhren wir zur Golden Gate Brücke, die leider total wolkenverhangen war. Das Wetter an der Brücke ändert sich ständig, was es für Schiffe an dieser Stelle sehr tückisch macht, da man von einer zur anderen Minute die Hand vor Augen nicht mehr erkennen kann. Achtung beim Überfahren der Brücke, wenn man nicht vorab online Maut bezahlt, bekommt man nachträglich ein Ticket von der Mietwagenfirma mit Bearbeitungsgebühren zugeschickt. Wir fuhren mit dem Auto die Strecke der Touristenbusse ab und erkundeten die Gegend ein wenig.

 

Das berühmte Postkartenmotiv mit den viktorianischen Häusern, den sogenannten "Painted Ladies" am Alamo Square hat mir besonders gut gefallen.

 

Am Abend waren wir direkt gegenüber vom Hotel in der Cheesecake Factory essen. Ich kannte dieses Restaurant bisher noch nicht aber ich war absolut begeistert. Die große Auswahl an Speisen, der Geschmack und die Qualität und der weltberühmte Käsekuchen waren eine absolute Gaumenfreude. Hätte ich das eher gewußt, hätte ich auf unserer Reise viel mehr Restaurants dieser Kette besucht. Schmackofatzi!

 

Am nächsten Morgen fuhren wir sehr früh zum Flughafen nach Oakland, der etwa 30km entfernt war und traten unsere Reise nach Hawaii an.

 

Abschließend möchte ich sagen, dass diese Reise wahnsinnig abwechslungsreich war und wir es sehr genossen haben so viel Natur und Abgeschiedenheit zu erleben.

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